Das leichte Material unseres bernsteinfarbenen Gewandes umfließt sanft den Körper und verleiht durch den bodenlangen Schnitt seiner Trägerin eine erhabene Aura. Diese wird durch die prachtvolle Ornamentik an Gürtel, Ausschnitt und Ärmeln unterstrichen: farbige Pailletten und beige Manschettenverschlüsse, die in liebevoller Handarbeit an die Manschetten gestickt sind und den Hals säumen, finden ihre Entsprechung auf dem sehr schönen Gürtel, der in zeitgemäßer Art und Weise vorne weit herunter hängt. Die eng anliegenden Ärmel sind durch ihren Schnitt leicht gerafft. Ein leichter, weißer Schleier (nicht abgebildet) rundet das Gewand ab.
Ein bezauberndes Gewand ist dieses ultramarinblaue, aus feinem Baumwollsamt gefertigte Kleid. Insbesondere die korallenroten Georgette-Ärmel, die im Bereich der Ärmelenden von feuerrotem Satin gesäumt sind, ziehen die Blicke auf sich. Handgearbeitete, im Kräuselzwirnverfahren aufgebrachte Bronzestickereien in aufwändigen Variationen schmücken dieses Kleid ebenfalls vortrefflich. Darüber hinaus besitzt dieses ansehnliche Gewand eine rückseitige Schnürung und eine kleine, aber feine Schleppe.
Dieser tiefrote Umhang mit seinem Jacquard-Muster aus glänzenden Rosen heißt nicht zu unrecht Reiterumhang. Er besitzt die perfekte Länge, mit der eine jede Dame zu Pferd eine hervorragende Figur machen kann: an der Vorderseite ist er kürzer gehalten (etwa 80 cm), um passend am Sattel abzuschließen, während es die sogenannten Schwalbenschwänze hinten bis auf eine Länge von 115 cm bringen. Eine Kordelschließe unterhalb der Kapuze verbindet beide "Flügel" auf elegante Art.
Diese Kopfbedeckung, auch als Tudor Haube bekannt, hat ihren Ursprung nicht in England, wie man vielleicht denken könnte, sondern Frankreich. Maria Tudor, Schwester Heinrichs VIII. und kurzzeitige Königin von Frankreich, trug diese Hauben und führte sie in die englische Mode ein. Größte Aufmerksamkeit und Popularität erhielt die „French Hood“ dank Anne Boleyn, die eine Begeisterungswelle für diese Haube lostrat, die sie noch um Jahrzehnte überdauerte. In diesem Fall sorgt eine breite Hutkrempe des Baretts für Begeisterung, die reich mit Schmuck verziert ist. Am hinteren Ende läuft unsere Französische Haube mit einem lockeren Schleier aus.
Außerordentlich edel mutet dieses blaue Renaissance Kleid mit Zaddeln an. Der eindrucksvolle Kontrast zwischen dem mitternachtsblauen Grundton und der Rockbahn aus Damast entfaltet seine Wirkung auf den Betrachter überaus nachhaltig. Im Brustbereich ist der mit Schmucksteinen besetzte, keilförmige Einsatz - ebenfalls aus Damast - ein weiterer Blickfang. Die silbern umrandeten, abgerundeten Zaddeln lenken den Blick auf die Hüfte, die überdies aufgrund des taillierten Schnitts betont wird. Auch die kurzen Trompetenärmel sind außergewöhnlich, sie sind im oberen Bereich aus Samt und im unteren Bereich aus Satin gefertigt. Zudem verfügt das blaue Renaissance Kleid mit Zaddeln über eine ansehnliche Schleppe und eine praktische, unterlegte Rückenschnürung. Ein Musterbeispiel klassischer Eleganz.
Elegant in seiner Einfachheit, heben die goldenen Ornamente an Ärmeln und Ausschnitt das filigrane, florale Muster perfekt hervor. Dieses edle, grüne Kleid im Stile des 13. Jahrhunderts schimmert gediegen und ist sehr pflegeleicht. Durch die raffiniert geschnittenen, sehr spitz zulaufenden Ärmel bekommt jede Handbewegung einen schönen Effekt, wodurch der Dress insgesamt das gewisse Etwas gewinnt. Der farblich passende Gürtel ist zudem mit einer langen Kordel rückseitig zu binden und betont so die Taille.
Nach Schnittmustern der höfischen Tradition aus der Renaissance wurde dieses beeindruckende Gewand entwickelt. Erkennbar an der typisch rechteckigen Form des Dekolletees, den ein Saum aus silbernen, floralen Borten umschließt, sowie der Rückenschnürung für die individuelle Anpassung. Auch die ausufernden, trompetenförmigen Ärmel – ebenfalls mit silbernen Saum – sind der Zeit entsprechend. Allerdings spricht die Farbgebung des hochwertigen Kleides eher eine Trägerin an, die der dunkleren Seite näher steht, denn das tiefe Schwarz und der ebenfalls schwarz glänzende Fronteinsatz des Rocks entsprechen vielmehr einem nächtlichen Einsatz.
Dieses schwarz-goldene Ballkleid ist ein wahres Glanzstück all unserer Kleider. Der überwiegende Teil des Ballkleides – Rock, Mieder und geschlitzte Trompetenärmel – bestehen aus wunderbar verarbeitetem Brokatgewebe mit floralem Muster in beinahe gleichen Anteilen von Gold und Schwarz. Einzig die engeren Unterärmel und das eingesetzte Panel an der Vorderseite des Rocks glänzen durch ein komplementäres Diamantmuster, abgesetzt durch eine goldene Zierborte. Trotz des schweren Materials wirkt das Kleid leicht, behände und schwungvoll.
Dieses silbergraue Samtkleid mit Schleier ist ein Ensemble aus insgesamt vier Teilen. Die Basis bildet das bodenlange Kleid aus geschmeidigem, silbergrauem Samt mit den markanten Ärmeln. Die langen, ab der Armbeuge offenen Trompetenärmel geben den Blick auf enger geschnittene Ärmel in silberner, beigefarbener und grauer Jaquardmusterung frei, die mit Kordeln geschnürt werden. Ebenfalls diese Farbkomposition findet sich in den schmuckvollen Einlassungen wieder, welche den Ausschnitt, den langen Gürtel und Trompetenärmel zieren. Kleine, farbige Schmuckapplikationen sorgen in diesen Bereichen für ein besonders erlesenes Erscheinungsbild. Die Kombination aus schwarz-silbernem Stirnband und silbergrauem Schleier steht so manch holder Maid fürwahr gut zu Gesicht.
Dieses Gewand würde jeder Schneekönigin einer beliebigen, verschneiten Fantasie-Welt gewiss hervorragend zu Gesicht stehen. Der schneeweiße, flauschige Umhang mit Kapuze wirkt nämlich wahrhaft majestätisch. Sowohl die weite Kapuze selbst, als auch der bodenlange Umhang sind mit feinem, ebenfalls weißem, Satin gefüttert. Eine besondere Zierde stellen die silbernen Fibeln in Blattform dar, mit denen sich das flauschige Gewand schließen lässt. Aufgrund seines Schnitts fällt der Umhang in weichen Falten an seiner Trägerin entlang hinab, wodurch das elegante Erscheinungsbild verstärkt wird.
- Kopfumfang (maximal): 65 cm
- Gewicht: 0,28 kg
Dieses prächtige Samtkleid aus der Renaissance-Ära ist genau dieses kleine Quentchen origineller, um aufzufallen ohne gleich den Bogen zu überspannen. Der burgunderfarbene Baumwollsamt des Kleids wird am Rock mittig von einer breiten Goldborte geteilt, die im Bereich von Mieder und Ausschnitt zum tonangebenden Merkmal wird. Besonders schön sind auch die längs halbierten Ärmel, die mit weißem Netzstoff komplettiert sind, um den sich jeweils drei Schnüre schließen.
In einem herrlichen, tiefen Weinrot ist dieses Samtkleid gehalten, das zudem ein ordentliches Gewicht mit auf die Waage bringt. Der reine Baumwollsamt ist schwer und hält warm, doch die schiere Masse des großzügig geschnittenen Rocks umspielt dennoch schwungvoll und anmutig die Beine der Trägerin. Die langen Ärmel laufen ab Ellbogen zu einer leichten Trompetenform aus und werden von schwarzer Spitze gesäumt. Schwarz sind auch die Zierleisten an der Rockfront und die Kordeln der markanten Schnürung im Bereich des Bustiers. Diese lassen eine leichte Anpassung an die Körpergröße zu, der überwiegende Teil wird aber durch die unterlegten Rückenbänder erledigt.
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